Die K35n zwischen Echtzer Brücke und Kreuzung Toom-Markt

Die IG Merken konnte bei den Erörterungsterminen im Mai 2008 erreichen, dass die Ortsumgehung als Ersatzstraße in den neuen Plan aufgenommen wird. Somit wird die Finanzierung von RWE Power getragen.

Im Jahr 2010 wurde die Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt. 
Die Linienführung ist abgeschlossen. Es wurde die Linienvariante 2b beschlossen.

Die Planungen verzögerten sich immer wieder an verschiedenen Stellen. Wir haben neben der amtlichen Verkehrszählung im März 2013 im März 2014 eine Vergleichesmeßung durchgeführt.

Die Messungen der zwei Tage ergaben im Schnitt Vormittags eine Zunahme des Verkehrs um 45% und Nachmittags sogar um 87%. Der Spitzenwert lag am Dienstag Nachmittag bei stolzen 90,93%!
Damit kann ein direkter Vergleich zu der im März vergangenen Jahres durchgeführten Messung erfolgen und den bislang nur subjektiven Mehrverkehr belegen.

Ende 2016 soll es nun endlich losgehen

Am 31.08.2016 veranstaltete die Kreisverwaltung gemeinsam mit RWE Power eine Informationsveranstaltung zum Baubeginn der Ortsumgehung K35n.

Neben zahlreichen Bürgern waren Vertreter der Kreis- und Stadtverwaltung Düren, der Gemeinde Niederzier und RWE Power anwesend.
Herr Weinberger (Kreis Düren) erklärte detailliert den Grund für den Neubau der Straße und erklärte die Entscheidung für die Reihenfolge der Bauabschnitte. Hierzu hatte es in der Vergangenheit einiges an Unverständnis gegeben, da die Rurbrücke erst nach Fertigstellung der gesamten Straße abgerissen und neugebaut werden soll.
Zu diesem Thema hatte der Bezirksausschußvorsitzende Horst Knapp sowie der Vorsitzende der IG Merken im Vorfeld die Kreisverwaltung aufgefordert, die Straße und die Brücke zeitgleich zu bauen.
Die ausführliche Antwort, warum dies aus planerischen und wirtschaftlichen Gründen nur schwer zu realisieren ist, musste aber schlußendlich akzeptiert werden.

Eine Besonderheit dieses Projektes ist sicherlich, dass der Kreis als Baulastträger und RWE Power als Bauherr gemeinsam agieren. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass diese im Braunkohlenplan als Ersatzstraße eingeplant wurde und somit komplett von RWE finanziert wird.

Herr Ritter (RWE Power) ging ausfürlich auf den Bauablauf ein und stand für Detailfragen zur Verfügung.

Im Anschluß fand eine ausgiebige Fragerunde statt.

Hier die von den Veranstaltern vorgestellte Präsentation:

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