Aktuelles zum Dorfentwicklungsplan

16.03.2013 12:43 Uhr - Alter: 6 Jahre

Kategorie: MerkenOnline Startseite, DEP Merken

DEP: Stadt informiert Grundstücks-Eigentümer über Planentwürfe

Planentwurf

Am 11.03.2013 informierten Herr Mannheims von der städtischen Wirtschaftsförderung und Herr Steffens vom Stadtplanungsamt in den Räumlichkeiten der Feuerwehr die Grundstückseigentümer des "Dümpels" über erste Planungsentwürfe im Rahmen des Dorfentwicklungsplanes (DEP). Herr Klee vom gleichnamigen Planugsbüro nahm ebenfalls an der Versammlung teil.

Da der bestehende Bebauungsplan nicht mehr umsetzbar ist und in absehbarer Zeit verworfen wird, stellten die Stadtplaner fest, dass es nun drei Möglichkeiten gibt:
1. Die Eigentümer stimmen den Maßnahmen im DEP zu und die veräußerte Fläche wird komplett Teil des "Grünen Bandes" als Naherholung.
2. Die Eigentümer stimmen den nun vorgestellten Plänen mit einer südöstlichen Teilbebauung zu, die nordwestliche Hälfte wird Teil des "Grünen Bandes". Hier bleiben für die Eigentümer vom kompletten Verkauf bis hin zur selbstgenutzen Bebauung alle Optionen offen.
3. Es bleibt auf unabsehbare Zeit alles wie es ist, eine weitere Beplanung wird nicht stattfinden.

Für den DEP hat die Fläche "Im Dümpel" einen hohen Stellenwert bei der Umsetzung verschiedenster Projekte:
- Das "Grüne Band" kann als Ersatz-Naherholungsgebiet für die wegfallende Tagebaufläche nur mit dieser Fläche durchgehend umgesetzt werden.
- Dies betrifft auch dass sich bereits in der Planung befindliche Rad- und Wanderwegekonzept.
- Ein Neubaugebiet in der Dorfmitte wirkt dem demografischen und sozialen Wandel entgegen und verhindert den sogg. Donut-Eeffekt.
- Ein "betreutes Wohnen" für Senioren in der Dorfmitte ist ein wichtiges Ziel und könnte dort entstehen.

Herr Klee stellte zwei Planungsentwürfe mit folgenden Eckdaten vor:
- Grundstücke mit ca. 300-400m2 Fläche in Süd-West-Ausrichtung.
- In Variante 1 ca. 14 Grundstücke, in Variante 2 ca. 21 Grundstücke.
- Eigennutzung möglich, Flächen anpassbar.
- Alle Erschließungskosten (ohne Grünes Band) werden gleichmäßig aufgeteilt.
- Es entsteht für jeden Eigentümer eine Mischkalkulation (Grünfläche und Baugrund). Bei Möglichkeit 1 und 3 bleibe es bei 100% Grünfläche.
- Es gibt für Grundstücke sowie für das noch nicht näher definierte "betreute Wohnen" Interessenten. Sollte letzteres sich nicht umsetzten lassen, dann könnten dort durchaus weitere Einzelgrundstücke eingeplant werden.

Die anwesenden Eigentümer stimmten zu, dass die Planung zu Möglichkeit 2 seitens der Stadt erst einmal fortgeführt wird.
Im Sommer soll es weitere Gespräche geben.