Die Geschichte der Feuerwehr Merken

Die Freiwillige Feuerwehr Merken wurde laut einer vorhandenen Urkunde am 1. Juni 1900 gegründet. In den damaligen Statuten steht unter §1 über den Zweck folgendes:

"Durch geordnetes Zusammenwirken bei Feuergefahr, Leben und Eigentum der Bürger zu Schützen"

Im Gründungsjahr schlossen sich 101 Männer unter Leitung von Bürgermeister Vögels zusammen. Durch die Kriegseinwirkungen und die Evakuierung im Verlauf des letzten Weltkrieges sind fast alle Unterlagen aus den Gründerjahren verloren gegangen. Ein "Fragment " der Gründungsstatuten ist glücklicherweise der Wehr vor einigen Jahren übergeben worden.

Die Zahl der aktiven Feuerwehrleute ist in den Jahren stetig gestiegen. Zur Zeit gehören der Merkener Wehr 32 aktive Feuerwehrkameraden an. Erfreulicherweise ist der Altersdurchschnitt recht jung. In den vergangenen Jahren haben gerade die jüngeren Kameraden die vielen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten wahrgenommen, um den vielen neuen Anforderungen an den Feuerwehrdienst gerecht zu werden.
Aber auch die Älteren Kameraden mit ihren Erfahrungen gehören bei einer harmonischen und gut funktionierenden Feuerwehr dazu.
OBM Wolfgang Schmitz steht als Löschgruppenführer den Merkener Feuerwehrkameraden vor.

Neben der personellen Aufstockung gab es auch eine materielle Verbesserung: Am 12. April1987 wurde ein neues Löschfahrzeug, ein LF8, der Löschgruppe Merken übergeben. Dadurch bedingt wurde im Jahre 1988 eine neue Fahrzeughalle errichtet. Das neue Fahrzeug löste ein TSF ( Tragkraft - Spritzen - Fahrzeug) ab, das seit 1974 in Merken im Einsatz war und den gestiegenen Anforderungen an Transportkapazität und Einsatzbereitschaft nicht mehr gewachsen war.

Bis 1974 diente lange Zeit ein VW-Bus als Einsatzfahrzeug. Seit 1992 steht ein Ford Transit, als MTW ( Mannschafts-Transport-Wagen) der Löschgruppe zur Verfügung. Dieses Fahrzeug wurde notgedrungen in den letzten Jahren mehrmals mit eigenen Mitteln instand gesetzt.

Parallel zum Bau der neuen Fahrzeughalle wurde im Januar 1988 das Dachgeschoss des alten Gerätehauses in Eigenleistung der Löschgruppe ausgebaut und ein neuer Schulungs- und Aufenthaltsraum geschaffen, da im vorhandenen Raum nicht alle Kameraden untergebracht werden konnten.

Das die Rahmenbedingungen in Merken einigermaßen in Ordnung sind, war aber nur durch Arbeit, ständige Instandhaltung, Engagement und Kameradschaft möglich.

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